Presse

Kri­tik an Ent­schei­dung des Landessozialgerichts

Aktu­el­le Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Ber­lin-Bran­den­burg in der Kri­tik der Herstellerverbände

Die Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Ber­lin-Bran­den­burg von ges­tern, den Ver­band der Arz­nei­mit­tel-Impor­teu­re Deutsch­lands e.V. (VAD) an der Rah­men­ge­stal­tung des (Arz­nei­mit­tel­markt­neu­ord­nungs­ge­setz) teil­ha­ben zu las­sen, ist im Ergeb­nis nicht nachvollziehbar.

Die Phar­ma-Ver­bän­de BAH, BPI, Pro Gene­ri­ka und vfa ver­tre­ten den Stand­punkt, dass das AMNOG gemacht wur­de, um Prei­se für inno­va­ti­ve Arz­nei­mit­tel auf Basis des Zusatz­nut­zens zu bestim­men. Den Nach­weis eines Zusatz­nut­zens kön­nen Par­al­lel­händ­ler nicht erbrin­gen. Nur Arz­nei­mit­tel­her­stel­ler durch­lau­fen mit ihren Pro­duk­ten ein Zulas­sungs­ver­fah­ren und kön­nen die Stu­di­en und Daten vor­le­gen, die Teil der AMNOG-Zusatz­nut­zen­be­wer­tung sind. Es ist daher nicht nach­voll­zieh­bar, war­um Par­al­lel­händ­ler, die in die­sem Ver­fah­ren kei­ne Rol­le spie­len, trotz­dem die Rah­men­be­din­gun­gen beim AMNOG mit­be­stim­men soll­ten? So wird die gesetz­li­che Rege­lung (AMNOG) fehl­ge­deu­tet. Auf der Grund­la­ge ihrer Kri­tik an der Ent­schei­dung des LSG Ber­lin-Bran­den­burg wer­den die Her­stel­ler­ver­bän­de wei­te­re recht­li­che Schrit­te prüfen.

Hin­ter­grund: Mehr zur Ent­schei­dung unter www.lsg.berlin.brandenburg.de

25.5.2018

Ver­bän­de-Pres­se­mel­dung vom 25.05.2018