Aut-Idem-Rege­lung

Der Begriff „aut idem“ kommt aus dem Latei­ni­schen und bedeu­tet umgangs­sprach­lich so viel wie „oder das Glei­che“. Im Bereich der Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung beschreibt aut idem die Ver­pflich­tung des Apo­the­kers, dem Pati­en­ten bei Rezept­vor­la­ge das vom Arzt ver­ord­ne­te oder ein gleich­wer­ti­ges Arz­nei­mit­tel aus­zu­hän­di­gen. Dabei muss er zudem eins der drei preis­güns­tigs­ten oder das ver­ord­ne­te Arz­nei­mit­tel aus­wäh­len. Der Arzt hat sei­ner­seits die Mög­lich­keit, auf dem Rezept „aut idem“ anzu­kreu­zen. In die­sem Fall muss der Apo­the­ker das Medi­ka­ment laut Anord­nung des Arz­tes abge­ben (sie­he auch Arz­nei­mit­tel-Sub­sti­tu­ti­on).