Arz­nei­mit­tel­markt­neu­ord­nungs­ge­setz (AMNOG)

Das AMNOG trat 2011 in Kraft. Seit­dem wer­den patent­ge­schütz­te Arz­nei­mit­tel einer so genann­ten frü­hen Nut­zen­be­wer­tung unter­zo­gen: Kann das neue Arz­nei­mit­tel einen Zusatz­nut­zen gegen­über dem Arz­nei­mit­tel nach­wei­sen, das den bis­he­ri­gen The­ra­pie­stan­dard dar­stellt, wird zwi­schen dem Arz­nei­mit­tel­her­stel­ler und dem GKV-Spit­zen­ver­band ein Erstat­tungs­preis für die­ses neue Arz­nei­mit­tel ver­han­delt. Bie­tet das neue Arz­nei­mit­tel dage­gen kei­nen Zusatz­nut­zen, darf dafür in Deutsch­land auch kein höhe­rer Preis ver­langt wer­den als für das Arz­nei­mit­tel, das The­ra­pie­stan­dard ist.